Luftzelt Dome – Aufbauanleitung
Diese Anleitung gilt für alle Größen des Luftzelt Dome: 3x3, 4x4, 5x5, 6x6, 7x7, 8x8 m. Sie beschreibt Aufbau, Vordach, Abbau, Wind- und Ballastregeln sowie die Sicherheitshinweise. Bitte vor dem ersten Aufbau vollständig lesen.
Das Wichtigste in Kürze
- Betriebsdruck: max. 0,15 bar (150 mbar) – das Überdruckventil regelt ab. Mindestens 0,12 bar vor jedem Einsatz, vor angekündigtem Wind auf 0,15 bar nachpumpen.
- Windgrenze: ohne Seitenwände 30 bis 40 km/h, mit Seitenwänden 15 bis 20 km/h, mit Vordach 15 km/h (Böen, je nach Größe – Tabelle). Ab der Windgrenze Zelt entleeren.
- Immer: Abspannschnüre an jedem Standbein, Ballast an jedem Fuß nach Tabelle, Druck täglich und nach starkem Wind prüfen.
- Seitenwände: alle oder keine – eine einzelne Seitenwand ist nicht zulässig.
Aufbau der Luftschläuche
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4 Standbeine, die als zwei gekreuzte Bögen im Dachkreuz zusammenlaufen
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je Standbein ein Aufblasventil und ein rotes Überdruckventil
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Dachplane mit Traufe an allen vier Seiten; Seitenwände und Vordach als Zubehör
Technische Daten
| Größe | L × B (m) | Gesamthöhe (m) | Durchgangshöhe (m) | Gewicht | Aufbauzeit* |
|---|---|---|---|---|---|
| 3x3 | 3,2 × 3,2 | 2,4 | 1,9 | 18 kg | 5 min |
| 4x4 | 4 × 4 | 2,7 | 2,0 | 22 kg | 8 min |
| 5x5 | 4,8 × 4,8 | 3,3 | 2,5 | 28 kg | 10 min |
| 6x6 | 5,6 × 5,6 | 3,9 | 3,0 | 36 kg | 15 min |
| 7x7 | 6,8 × 6,8 | 4,7 | 3,2 | 40 kg | 20 min |
| 8x8 | 7,8 × 7,8 | 5,6 | 3,6 | 45 kg | 25 min |
* mit Elektropumpe, ohne Zubehör. Gewichte ohne Ballast.
Besonderheiten beim Dome
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Beim Aufblasen das Zelt in der Mitte anheben, damit sich die Bögen ohne Verdrehung aufrichten.
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Alle vier Abspannschnüre anbringen, Ballast an allen vier Füßen.
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Mit Vordach gilt die Windgrenze „mit Vordach“ (Tabelle) – siehe Abschnitt Vordach.
Lieferumfang
Rollentasche mit Pumpen
Luftzelt (Standbeine mit Dachplane) in der Rollentasche, Elektropumpe, Handpumpe, Manometer, Sand-/Wassersäcke, Abspannschnüre, Erdnägel, Reparaturset mit Ersatzventil.
Zubehör je nach Bestellung: Seitenwände, Vordach, Zeltverbinder, LED-Licht. Nach dem Auspacken Vollständigkeit prüfen.
Aufbau
Personen: bis 4x4 m eine Person, 5x5 und 6x6 m zwei Personen, ab 7x7 m drei Personen. Bei angekündigtem Wind eine Person mehr.
1. Standort wählen & Auspacken
Bringen Sie das Zelt zum gewünschten Standort. Achten Sie auf flachen, glatten Untergrund ohne spitze Steine, Plastikteile etc. Verwenden Sie eventuell eine Plane als Unterlage.
Tasche öffnen und eingerolltes Zelt herausnehmen.
Prüfen Sie den Wetterbericht: Windgrenze und Ballast Ihres Zelts siehe „Wind, Ballast und Abspannung“. Böen zählen.
2. Ausbreiten
Zelt mit dem Dach nach oben ausbreiten. Die Standbeine sollen sich etwa an der später gewünschten Position befinden.
Achten Sie auf gerade Schläuche ohne Verdrehungen und Knicke.
Eventuell LED-Licht am Dachkreuz befestigen.
3. Ventile vorbereiten
Alle Ventile auf Verschmutzung oder Sand überprüfen und bei Bedarf reinigen.
Überdruckventile (rot) testen – lässt sich die Feder eindrücken? – und wieder fest verschließen. Ein blockiertes Überdruckventil kann zum Platzen des Schlauchs führen; im Zweifel Ventil tauschen (Ersatzventil im Lieferumfang).
Alle Ventile fest an die Gewinde schrauben. Äußeren Deckel öffnen.
4. Aufblasen
Pumpe an das Ventil stecken und Standbeine aufblasen. Das Zelt in der Mitte aktiv anheben, um es in Form zu bringen.
Bei Verdrehungen Luft sofort wieder ablassen, richten und danach wieder befüllen.
Der passende Druck ist erreicht, sobald Luft aus dem Überdruckventil entweicht. Mit dem Manometer kontrollieren: 0,15 bar. Handpumpe nie über das Ansprechen des Überdruckventils hinaus betätigen.
Ventile fest verschließen.
5. Vordach aufbauen (Zubehör)
Siehe Abschnitt „Vordach“. Das Vordach vergrößert die Windangriffsfläche erheblich: Mit Vordach gilt die Windgrenze 15 km/h, ab 15 km/h Vordach abnehmen.
6. Seitenwände befestigen (Zubehör)
Zipp auf beiden Seiten von unten nach oben schließen. Mit den Schnüren seitlich sichern. Position der Standbeine entsprechend anpassen.
Alle Seitenwände oder keine. Eine einzelne Seitenwand fängt den Wind wie ein Segel und belastet zwei Beine einseitig. Mit allen Seitenwänden gilt die niedrigere Windgrenze (Tabelle).
Bei Bedarf auf ganzer Länge mit Heringen am Boden verankern.
7. Beschwerung & Abspannung
Standbeine ausrichten, eventuell Plane gerade zupfen.
Beschwerungssäcke an den D-Ringen befestigen. Gewicht je Fuß nach Tabelle „Ballast“ – Säcke vollständig füllen, am Boden aufliegend.
Abspannschnüre an jedem Standbein: von der Traufe diagonal nach außen, etwa 45°, Erdnagel oder Gewicht mindestens 1,5 m vom Fuß. Die Abspannung entlastet die Luftschläuche und ist die wirksamste Sicherung gegen Wind – auch bei Windstille anbringen.
8. VeroTENT verwenden
Wofür auch immer Sie Ihr Luftzelt verwenden, wir wünschen Ihnen nur das Beste.
Druck jeden Morgen, nach starkem Wind und vor angekündigtem Wind prüfen und nachpumpen. Nach einer kühlen Nacht hat das Zelt nur noch etwa die Hälfte des Überdrucks.
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise.
Vordach (Zubehör)
Warum das Vordach die Windgrenze verändert
Die Windgrenzen des Luftzelt Dome sind für das symmetrische Zelt berechnet und im Belastungsversuch geprüft: Alle Bögen tragen gemeinsam, die Dachplane verteilt die Last. Das Vordach hängt als große, einseitige Fläche an nur zwei Standbeinen und am eigenen Frontbogen. Bei Wind zieht es am Zelt, hebt an und belastet die vorderen Beine einseitig – die Rechnung für das Zelt gilt dann nicht mehr.
Deshalb gilt mit montiertem Vordach: Windgrenze 15 km/h (Böen). Ab 15 km/h oder bei angekündigtem Wind Vordach abnehmen. Das Vordach ist immer nach vorne abzuspannen, die Füße des Frontbogens sind zu beschweren (mindestens 20 kg je Seite).
Das Vordach wird nach Schritt 4 des Zeltaufbaus montiert – vor Seitenwänden, Beschwerung und Abspannung.
1. Auspacken
Tasche öffnen und eingerolltes Vordach herausnehmen. Auf flachen, glatten Untergrund achten, eventuell Plane als Unterlage.
Die Stabilisierungsstangen nach Nummerierung verbinden und bereitlegen.
2. Vordach befestigen
Vordach per Zipp am Luftzelt einhängen. Zipp auf beiden Seiten von unten nach oben schließen. Mit den Schnüren seitlich sichern, Position der Standbeine anpassen.
Verankerung und Beschwerung erst nach komplettem Aufbau.
3. Stangen einführen
An der Unterseite des Vordachs die Taschen mit Klettverschluss öffnen. Die verbundenen Stabilisierungsstangen mit passender Länge einschieben – je näher zur Mitte, desto länger; sie sind beschriftet.
Die Taschen wieder gut verschließen.
4. Ventile vorbereiten
Alle Ventile auf Verschmutzung prüfen und bei Bedarf reinigen. Überdruckventil (rot) testen und wieder fest verschließen.
Das Aufblasventil fest an das Gewinde schrauben, äußeren Deckel öffnen.
5. Aufblasen
Pumpe an das Ventil stecken und Frontbogen aufblasen. Bei Verdrehungen Luft sofort ablassen, richten, wieder befüllen.
Der passende Druck ist erreicht, sobald Luft aus dem Überdruckventil entweicht. Aufblasventil fest verschließen.
6. Hoch drücken
Während des Aufblasens den Bogen in der Mitte aktiv anheben, um ihn in Form zu bringen.
7. Seitenwände befestigen
Zipp auf beiden Seiten von unten nach oben schließen, mit den Schnüren seitlich sichern.
Alle Seitenwände oder keine – nie eine einzelne. Bei Bedarf mit Heringen verankern.
8. Verbinden und Verankern
An den unteren Enden des Frontbogens mittels D-Ring und Schlaufe das Vordach mit den Standbeinen des Luftzelts verbinden.
Abspannung nach vorne ist Pflicht: Ösen an den unteren Enden des Frontbogens, Erdnagel oder Gewicht mindestens 1,5 m vor dem Bogen. Füße des Frontbogens mit mindestens 20 kg je Seite beschweren.
9. Weiter mit dem Zeltaufbau
Sie sind jetzt bei Schritt 6 der Aufbauanleitung angekommen. Fahren Sie dort fort.
Vordach ab 15 km/h Böen abnehmen – es ist nicht Teil der Windgrenze des Zelts.
10. Abbau & Lagerung
Seitenwände, Abspannungen, Verankerungen entfernen. Ventil öffnen, Stangen entfernen, Luft komplett ablassen.
Komplett trocknen lassen, falten, verpacken. Trocken lagern.
Abbau
1. Verankerung entfernen
Abspannschnüre, Beschwerungen und Verankerungen vom Zelt trennen.
Vorsicht! Das Zelt ist jetzt sehr windanfällig. Bei Wind zuerst Schritt 3 (Ventile öffnen), dann die Verankerung lösen – niemals ein aufgeblasenes Zelt ohne Sicherung stehen lassen.
2. Seitenwände / Vordach entfernen
Seitliche Schnüre öffnen, Heringe aus dem Boden ziehen. Reißverschlüsse von oben nach unten öffnen.
Plane beiseite legen, bei Wind beschweren. Auf sauberen Untergrund achten.
Vordach: Ventile öffnen, Stangen entfernen, Luft komplett auslassen.
3. Ventile öffnen
Ventile an jeder Luftkammer öffnen – bei Wind zuerst an den windzugewandten Beinen. Die Luft vollständig entweichen lassen, das dauert wenige Minuten.
Bei rauem oder schmutzigem Untergrund eventuell Plane unterlegen.
4. Zusammenlegen vorbereiten
Das Zelt mit dem Dach nach oben lassen. Vollständig trocknen lassen. Eventuell LED-Lampe entfernen.
Ein Standbein zu den anderen ziehen, sodass sich eine Reihe ergibt.
5. Standbeine ausrichten
Die Standbeine parallel ausrichten und mit nach oben zeigenden Ventilen übereinander legen.
6. Dach ausrichten
Das Dach nach außen ziehen und dann ordentlich über die Säulen klappen.
7. Aufrollen & Einpacken
Vom Dachkreuz her aufrollen, damit die restliche Luft über die Ventile entweichen kann.
In die Tasche packen. Beschwerungssäcke entleeren und mit einpacken.
8. Lagerung & Reinigung
Eventuell an einem luftigen Ort noch einmal auflegen und vollständig trocknen lassen. Trockene Lagerung ist sehr wichtig, um Schimmel zu vermeiden.
Reinigung mit weichem Tuch und bei Bedarf mit mildem Geschirrspülmittel. Nicht in die Waschmaschine geben!
Wind, Ballast und Abspannung
Ein Luftzelt trägt seine Last über den Luftdruck in den Schläuchen. Seine Windfestigkeit hängt vom Innendruck, von der Zeltgröße und davon ab, ob Seitenwände oder ein Vordach montiert sind. Die folgenden Werte gelten für ein ordnungsgemäß aufgebautes, abgespanntes und ballastiertes Zelt auf ebenem Untergrund bei Betriebsdruck 0,15 bar. Grundlage sind die Berechnung nach EN 1991-1-4 und der Belastungsversuch an einem Luftzelt Dome 5x5 (09/2026). Angaben sind Böengeschwindigkeiten – bei Wetterbericht „30 km/h“ sind Böen mit 45 km/h zu erwarten.
Windgrenze
Ab der angegebenen Windgeschwindigkeit ist das Zelt zu entleeren. „Ohne Seitenwände“ gilt nur, wenn keine Wand montiert ist; „mit Seitenwänden“ bedeutet alle Wände. Eine einzelne Seitenwand ist nicht zulässig. Mit montiertem Vordach gilt die Spalte „mit Vordach“, unabhängig von den Seitenwänden.
| Größe | Standbein Ø | ohne Seitenwände | mit Seitenwänden (alle) | mit Vordach |
|---|---|---|---|---|
| 3x3 | 23 cm | 40 km/h | 20 km/h | 15 km/h |
| 4x4 | 26 cm | 40 km/h | 20 km/h | 15 km/h |
| 5x5 | 33 cm | 40 km/h | 20 km/h | 15 km/h |
| 6x6 | 38 cm | 40 km/h | 20 km/h | 15 km/h |
| 7x7 | 40 cm | 30 km/h | 15 km/h | 15 km/h |
| 8x8 | 50 cm | 30 km/h | 20 km/h | 15 km/h |
Böen in km/h. Standbein-Ø: Nennmaß der Luftschläuche. Die Werte setzen Betriebsdruck 0,15 bar voraus – bei 0,12 bar gilt etwa 10 % weniger Windgeschwindigkeit. Die Abspannung ist nicht eingerechnet und trotzdem Pflicht: Sie ist die Reserve.
Woran Sie die Windgeschwindigkeit erkennen: 10–15 km/h – Blätter und dünne Zweige bewegen sich, Wind im Gesicht spürbar. 20–25 km/h – Zweige und kleine Äste bewegen sich, Staub und Papier werden aufgewirbelt. 30–35 km/h – kleine Laubbäume schwanken, Wind deutlich hörbar. 40 km/h – große Äste bewegen sich, Pfeifen an Leitungen, Schirme sind schwer zu halten.
Ballast je Fuß
Mindestgewicht je Standbein nach Windgeschwindigkeit, zusätzlich zur Abspannung. Erster Wert: fester, trockener Untergrund (Asphalt, Pflaster). Zweiter Wert: Rasen, nasser oder unebener Untergrund. „–“ bedeutet: bei dieser Windgeschwindigkeit ist das Zelt zu entleeren, unabhängig vom Ballast. Immer mindestens die mitgelieferten Säcke, vollständig gefüllt.
| Größe | offen bis 20 | offen bis 30 | offen bis 40 | geschl. bis 15 | geschl. bis 20 | geschl. bis 25 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3x3 | 10 / 15 kg | 20 / 25 kg | 35 / 50 kg | 10 / 15 kg | 15 / 30 kg | – |
| 4x4 | 10 / 15 kg | 25 / 35 kg | 50 / 70 kg | 10 / 20 kg | 20 / 35 kg | – |
| 5x5 | 10 / 15 kg | 40 / 55 kg | 75 / 105 kg | 15 / 30 kg | 30 / 55 kg | – |
| 6x6 | 15 / 25 kg | 50 / 75 kg | 105 / 150 kg | 25 / 40 kg | 45 / 75 kg | – |
| 7x7 | 25 / 40 kg | 65 / 90 kg | – | 35 / 60 kg | – | – |
| 8x8 | 30 / 55 kg | 80 / 115 kg | – | 45 / 80 kg | 75 / 110 kg | – |
Böen in km/h, Ballast in kg je Fuß (Asphalt / Rasen), Rechenwerte mit Sicherheitsbeiwert 1,5 gegen Wegrutschen und Abheben. Der Ballast sichert das Zelt am Boden, die Windgrenze schützt die Luftschläuche – beides muss eingehalten werden. Mehr Ballast erlaubt keine höhere Windgeschwindigkeit.
Mit Vordach: Ballast der Spalte „bis 20“ (offen) bzw. „bis 15“ (geschlossen) plus mindestens 20 kg je Fuß des Frontbogens; Vordach nach vorne abgespannt.
Abspannung, Druckkontrolle, Verhalten bei Wind
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Abspannung: Abspannschnur an jedem Standbein immer anbringen – auch bei Windstille. Abspannpunkt an der Traufe, Schnur etwa 45° diagonal nach außen, Erdnagel bzw. Ankerpunkt mindestens 1,5 m vom Fuß. Schnüre straff, nach dem ersten Wind und nach jeder Nacht nachziehen. Auf Asphalt an Ballastgewichten (mindestens 20 kg je Schnur) oder festen Ankerpunkten befestigen.
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Druckkontrolle: Betriebsdruck max. 0,15 bar (Überdruckventil regelt ab). Mindestens 0,12 bar vor jedem Einsatz; vor angekündigtem Wind auf 0,15 bar nachpumpen – die Windgrenzen gelten bei Betriebsdruck. Nach einer kühlen Nacht bleibt etwa die Hälfte des Überdrucks: jeden Morgen prüfen. Nach starkem Wind prüfen und nachpumpen – bei starker Verformung gibt das Überdruckventil Luft ab. Ein Bein, das sich von Hand mehr als etwa 5 cm eindrücken lässt, hat zu wenig Druck.
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Bei aufkommendem Wind: Vordach abnehmen. Seitenwände entweder alle abnehmen oder alle geschlossen lassen. Druck prüfen, Abspannung nachziehen. Ist die Windgrenze erreicht oder angekündigt: alle Ventile öffnen, zuerst an den windzugewandten Beinen, die entleerte Hülle sofort beschweren oder einpacken. Niemals versuchen, ein knickendes Bein von Hand zu halten.
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Gewährleistung: Schäden durch Wind über der Windgrenze, durch fehlende Abspannung oder fehlenden Ballast sowie durch Betrieb außerhalb des Betriebsdrucks sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Zeltverbinder (Zubehör)
Der Zeltverbinder überdacht den Zwischenraum zwischen zwei Luftzelten. Er ist ein Regenschutz, kein tragendes Bauteil: Jedes Zelt wird einzeln ballastiert und abgespannt wie ein Einzelzelt. Mit Verbinder gilt die niedrigere Windgrenze der beiden Zelte, höchstens 25 km/h; bei aufkommendem Wind zuerst den Verbinder entfernen.
1. Auspacken
Tasche öffnen und eingerolltes Verbindungsdach herausnehmen. Auf flachen, glatten Untergrund achten.
2. Zelte platzieren
Die beiden Zelte möglichst nahe nebeneinander positionieren. Ideal ist ein Abstand von 10 cm. Beide Zelte aufblasen, ausrichten, noch nicht abspannen.
3. Reißverschlüsse einfädeln
An der unteren Seite der Verbindungsplane auf allen vier Seiten den Reißverschluss mit dem jeweiligen Standbein verbinden. Alle Reißverschlüsse ca. 20 cm schließen. Achten Sie auf Ihre Finger – Klemmgefahr.
4. Reißverschlüsse schließen
Nacheinander alle vier Reißverschlüsse von unten nach oben schließen. Jetzt können auch innerhalb der verbundenen Zelte Seitenwände eingehängt werden.
Danach beide Zelte einzeln beschweren und abspannen (Schritt 7). Abbau: Reißverschlüsse nacheinander öffnen, trocknen, falten, trocken lagern.
Reparatur
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Sind wirklich alle Ventile fest verschlossen? Sind alle Ventile sauber? Funktioniert das Überdruckventil? Ventile reinigen und Überdruckventil ausblasen.
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Loch außen und innen kleiner als 1 cm: TPU-Klebeband. Loch größer oder unerklärbarer Druckverlust: Innenschlauch tauschen.
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Loch finden: aufgeblasenen Innenschlauch mit Seifenlauge einsprühen, Luftbläschen zeigen die Stelle.
TPU-Klebeband (Löcher unter 1 cm)
Oberfläche reinigen: Staub, Schmutz und Öl entfernen. Klebeband ausreichend groß zuschneiden, die Fläche um das Loch muss gut abgedeckt sein.
Schutzpapier abziehen, Klebefläche nicht berühren. Blasenfrei aufbringen und mit viel Druck festdrücken.
Einige Minuten warten, bevor der Schlauch wieder befüllt wird. Die endgültige Klebekraft ist erst nach einigen Stunden erreicht.
Innenschlauch tauschen – Vorbereitung
Zelt entleeren, Dachplane entfernen. Zelt so auslegen, dass die beschädigte Säule gut erreichbar ist.
Ersatzschlauch und Seil bereitlegen. Auf die richtige Richtung der Ventile achten.
Entnehmen und Einziehen
Reißverschluss der Säule öffnen, alle Ventile und Klettverschlüsse entfernen. Innenschlauch aus der Säule ziehen.
Um den neuen Innenschlauch ein Seil binden, durch die Abdeckung ziehen und vorsichtig in die Säule einziehen. Der Schlauch muss flach bleiben und darf nicht verdreht werden – zu zweit arbeiten.
Ausrichten und Test
Die beiden Enden flach am Boden auseinanderziehen und gleichzeitig schütteln. Ventile in Position bringen, Klettverschlüsse befestigen, Reißverschlüsse schließen.
Standbein vorsichtig aufpumpen, dabei schütteln und Knicke ausstreichen. Der Innenschlauch muss gerade und stabil sein. Bei Verdrehungen Luft ablassen und neu einfädeln.
Dachplane wechseln: Zelt flach am Boden auflegen (eventuell Unterlagsplane). Sämtliche Reißverschlüsse öffnen und die Dachplane abtrennen. Neue Dachplane auflegen, Zipps nacheinander schließen, auf Knicke und Verdrehungen achten.
Sicherheitshinweise
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Sicherheitshinweise – Wichtig! Bitte sorgfältig lesen. Sie geben Ihnen wichtige Informationen bezüglich Ihrer Sicherheit. Versäumnisse bei der Einhaltung können schwere Verletzungen verursachen und es besteht kein Anspruch auf Gewährleistung. Für spätere Verwendung aufbewahren, bei Weitergabe des Produkts mit aushändigen, allen Nutzern zugänglich machen.
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Bauen Sie das Zelt bei zu erwartenden oder beginnenden schlechten Wetterbedingungen wie Wind über der Windgrenze Ihres Zelts (Tabelle oben), Regen, Schneefall etc. nicht auf bzw. unverzüglich ab. Böen zählen. Bei schneller Wetterverschlechterung öffnen Sie alle Ventile, um die Luft abzulassen. Das entleerte Zelt beschweren, damit es keine Angriffsfläche mehr bietet.
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Bringen Sie keine Hitzequellen wie Feuer, Grills, Heizgeräte oder starke Lampen in die Nähe der Stoffe – Brandgefahr! Beachten Sie die Sicherheitshinweise der Gerätehersteller und informieren Sie sich über den ortsüblichen Brandschutz.
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Vor Verwendung: Zelt auf Druckverluste/Lecks prüfen. Ventile müssen sand- und schmutzfrei sein. Funktion der Überdruckventile vor dem Aufblasen prüfen (Deckel abschrauben, Feder drücken, Deckel wieder fest verschließen). Mindestens einmal jährlich von einer fachkundigen Person auf Dichtheit, Ventilfunktion, Scheuerstellen und Nähte prüfen lassen.
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VeroTENTs sind für eine vorübergehende Verwendung konzipiert. Halten Sie spitze Gegenstände fern und achten Sie auf den Untergrund; bei Bedarf Unterlagsplane verwenden. Zelt tragen oder mit passenden Mitteln transportieren, nicht über den Untergrund schleifen.
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Lassen Sie das Zelt niemals unbeaufsichtigt stehen. Sie tragen die Verantwortung für sichere Verankerung und Befestigung.
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Bauen Sie Ihr Luftzelt immer vollständig auf: alle Standbeine ordentlich aufgeblasen, keine Verdrehungen oder Knicke, alle Ventile sauber und verschlossen, alle Stangen eingebaut, Plane gespannt, passende Verankerung.
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Verbundene Zelte (Zeltverbinder): Jedes Zelt einzeln verankern, ballastieren und abspannen wie ein Einzelzelt. Der Zeltverbinder ist ein Regenschutz, kein tragendes Bauteil. Es gilt die niedrigere Windgrenze der beiden Zelte, höchstens 25 km/h; bei aufkommendem Wind zuerst den Verbinder entfernen.
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Sichern Sie das Zelt immer mit Abspannschnüren und passender Verankerung und Beschwerung nach Tabelle. Achten Sie auf die Stolpergefahr! Mit Seitenwänden gilt die niedrigere Windgrenze – montieren Sie entweder alle Seitenwände oder keine, eine einzelne Seitenwand ist nicht zulässig.
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Hängen Sie keine schweren Gegenstände an oder in das Zelt. Schneeansammlungen entfernen.
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Druck mindestens alle 24 Stunden prüfen – mit dem Manometer, jeden Morgen und vor angekündigtem Wind. Sonneneinstrahlung dehnt die Luft aus, bei Kälte zieht sie sich zusammen; hohe Temperaturschwankungen oder Dauereinsätze können zu Druckverlust über die Überdruckventile führen. Mit sinkendem Druck sinkt die Windfestigkeit des Zelts.
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Zulässig sind Temperaturen von −10 °C bis +40 °C. Planen sind bei Kälte steifer, daher nach Möglichkeit im Warmen falten und entfalten. Bei Minusgraden keine transparenten Planen (Fenster) falten.
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Gewährleistung: Böen über der Windgrenze können zu strukturellen Schäden führen. Solche Schäden sowie Schäden durch fehlende Abspannung, fehlenden Ballast oder Betrieb außerhalb des Betriebsdrucks sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
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Besprühen Sie das Zelt nicht mit Farben, Insektensprays, Raumsprays oder Reinigern und bekleben Sie es nicht mit Klebeband oder Stickern. Das Produkt ist nicht für den Gebrauch im Wasser geeignet und kein Wasserspielzeug.
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Lagerung: Standbeine, Dach, Planen und Zubehör vor dem Zusammenfalten vollständig trocknen lassen. Zusammengefaltet in der Schutzhülle an einem trockenen, durchlüfteten Ort aufbewahren, keine schweren Lasten darauf, nicht im Auto bei hohen Temperaturschwankungen lagern.
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Reinigung & Reparatur: Oberfläche vorsichtig mit warmem Wasser und weicher Bürste reinigen; bei Bedarf mildes Geschirrspülmittel oder unser Zelt- und Gewebereiniger, keine scharfen Reiniger, keine Waschmaschine. Standbeine regelmäßig auf Scheuerstellen prüfen. Arbeiten immer zu zweit, nur Original-Ersatzteile, keine Veränderungen am Zelt.
VeroTENT ist eine Marke der Oberaigner Partyzelt & Catering GmbH, Königleiten 11, A-3354 Wolfsbach ·